- Absolute Transparenz des Transports 24/7 auch während der Planungsphase
- Erarbeitung von Alternativplänen
- Lokale Experten für Projektlogistik, auch in Wachstumsmärkten
- Koordination der Lieferanten und Einhaltung länderspezifischer Versandvorschriften
- Zollabwicklung
Projektfracht von Italien und China nach Usbekistan
Kundenprofil
Unser Auftraggeber ist ein weltweit führender Konzern der Energie- und Automationstechnik. Das Unternehmen ermöglicht seinen Kunden aus den Segmenten Industrie und Energieversorgung, ihre Geschäftsaktivitäten zu optimieren und die Umweltbelastung zu reduzieren. Das Unternehmen ist in über 100 Ländern tätig und beschäftigt rund 300.000 Mitarbeiter.
Die Herausforderung
Unser Kunde sah sich einer komplexen Aufgabe gegenüber, da er seine Ware gemäß Vertrag innerhalb von 60 Tagen und noch vor Wintereinbruch liefern musste.
Die Fracht: 3.000 Kubikmeter aus China und weitere 3.000 Kubikmeter aus Italien als Schwertransport, da die Kompressoren und drei Turbinen ein Gewicht zwischen 56 - 86 Tonnen auf die Waage brachten. Das Ziel: eine sich im Bau befindliche Gaskompressorstation in Usbekistan. Der Empfangsort war sehr abgelegen und die letzten Kilometer der Reise führten über eine unbefestigte Straße. Die Komponenten aus Italien mussten über die Volga transportiert werden, rechtzeitig bevor der Fluss zufror. Für diese Herausforderung wurde ein erfahrener Logistikpartner benötigt, der auf eine langjährige Expertise in der Projektlogistik zurückgreifen kann.
Die Agility Lösung
Unsere Project Logistics Experten in Italien, China und Kasachstan arbeiteten unermüdlich an der Aufgabe und ermöglichten schließlich das Unmögliche – nach nur 45 Tagen genauester Evaluation und Planung. Aufgrund der Größe und des Gewichts der Fracht aus Italien sowie des sehr knappen Zeitfensters charterte unser Team ein Binnenschiff, welches verschiedene Checkpoints ansteuern musste, um das Ziel zu erreichen, bevor das Eis ein Durchkommen auf der Volga verhinderte.
Nachdem die Fracht in einem Hafen am Kaspischen Meer entladen wurde, musste sie über unasphaltierte Straßen und an gesperrten Stadtzentren nach Usbekistan transportiert werden. Die Anfahrt aus China erfolgte per Lkw, eine Reise von 4.500 Kilometern. Bei der Ankunft an der Grenze musste aufgrund eines kasachischen Straßengesetzes jede Ladung eines chinesischen Lkw auf einen nationalen Lkw umgeladen werden.
Doch es waren die letzten 5 Kilometer in Usbekistan, die für unser Team die größte Herausforderung darstellten. Der Empfangsort lag auf feinem Sand – damit ein Schwertransport überhaupt bewegt werden konnte, musste erst eine Straße gebaut werden, in dem die Unterlage verdichtet und mit Kies gefüllt werden musste. Zusätzlich mussten Traktoren für zusätzliche Zugkraft eingesetzt werden.


